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Spannende Diskussionen zum Thema der künstlichen Intelligenz am Dies Academicus

Renate Motschnig, Selina Gartner und Michael Jemetz besuchten am Dies Academicus am 12. März die Diskussionsrunde „KI-Bites“. Dort fand der Auftakt zur  Semesterfrage „Wissen wir, was KI wissen wird?“ statt.

Nach einer Eröffnungsrede von Rektor Sebastian Schütze gab es einen Vortrag zur Funktionsweise von künstlichen neuronalen Netzen, die praktisch synonym mit dem Begriff „künstliche Intelligenz“ sind, wie er heute im öffentlichen Sprachgebrauch verwendet wird. Datenwissenschaftler Philipp Grohs gab den Teilnehmenden hier einen groben Überblick über die Technologie. Dieser diente als Einleitung in die Thematik, die dann von einer interdisziplinären Runde von Forschenden diskutiert wurde.

Bei der Diskussionsrunde konnten sich die Konsortiumsmitglieder einen Überblick über die Forschung machen. Außerdem gab es die Gelegenheiten, sich mit Forschenden aus unterschiedlichen Bereichen zu vernetzen.

Weitere Informationen zur Semesterfrage: https://rudolphina.univie.ac.at/ki-wissen?mtm_campaign=ki-wissen&mtm_kwd=about

Anregender Austausch bei der European Consultation for the 2024 Youth Report on Technology in Education

UNESCO und Restless Development luden am 17. Jänner zur European Consultation for the 2024 Youth Report on Technology in Education, bei der einige der Empfehlungen aus dem letztjährigen Bericht diskutiert wurden, ein.

Michael Jemetz konnte an der Onlinekonferenz teilnehmen, und dabei die Grundlagen und Hindernisse für eine erfolgreiche, inklusive und nachhaltige Integration von moderner Technologie in die Bildung mit Expert*innen aus ganz Europa besprechen.

Die Themen umfassten unter anderem die Relevanz von digitalen Inhalten und Werkzeugen, die sinnvolle Verknüpfung von Technologie und vermitteltem Inhalt, die (kollaborative) Erstellung von kulturell sensiblen Materialien und Open Educational Resources. Aber auch die Wichtigkeit der Miteinbeziehung von Lehrenden und Lernenden bei der Entscheidungsfindung in der Bildungspolitik und der Befähigung zum selbstbestimmten Lernen und Arbeiten dieser wurden diskutiert.

Der GEM Report 2023 ist hier verfügbar: https://unesdoc.unesco.org/ark:/48223/pf0000385723

Kollegialer Austausch bei der Biwi-Sitzung am ZLB der Universität Wien

Im Rahmen der ersten Bildungswissenschaftssitzung am Zentrum für Lehrer*innenbildung an der Universität Wien, stellten Selina Gartner und Petra Weixelbraun das dig!doc Doktoratsprogramm anderen interessierten Forschenden des Gebiets vor. Anschließend blieb noch genug Zeit für den Austausch mit Kolleg*innen aus den Bildungswissenschaften.

Auftakt zum Projekt beim ersten Summit Bildungsforschung

Die Konsortiums-Mitglieder nahmen am 4. Dezember am ersten Summit Bildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung teil. Nach einer Ansprache von Bildungsminister Martin Polaschek stellte Konsortiums-Lead Fares Kayali das dig!doc-Projekt vor. Anschließend konnten sich die Mitglieder bei den Poster-Präsentationen mit Forschenden aus anderen Konsortien austauschen. Dabei entstanden bereits erste Kontakte und Ideen für Zusammenarbeit.

Doktoratsprogramm „dig!doc – Gelingensbedingungen einer Digitalen (Grund-)Bildung“ erhält Förderung „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung

„In dig!doc setzen wir auf die Menschen-zentrierte, demokratische Wertebasis des digitalen Humanismus auf und implementieren sie im Kontext der digitalen Bildung. Kernthemen sind dabei die Stärkung der integrativen Vermittlung von digitaler Bildung im und über das Fach „Digitale Grundbildung“ hinaus, die Inklusion von Schüler*innen aus benachteiligenden Kontexten, Zukunftskompetenzen, und das Mitgestalten der digitalen und realen Welt – ohne und mit KI-Tools wie ChatGPT. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit zwischen uns, unseren Doktorand*innen und allen, die mitmachen wollen, und darauf eine prägende, konstruktive Spur in der digitalen und sozialen Transformation zu hinterlassen.